Frühintervention

Ziel der Frühintervention ist es, möglichst rasch einzugreifen, damit der bestehende Arbeitsplatz der betroffenen Person erhalten oder sie in einen anderen Arbeitsplatz eingegliedert werden kann. Durch rasches Handeln kann unter Umständen einer Verschlechterung des gesundheitlichen Zustandes entgegengewirkt und verhindert werden, dass Personen vollständig oder teilweise aus dem Arbeitsprozess herausfallen.

Es besteht kein Rechtsanspruch auf Frühinterventionsmassnahmen.

Während der Durchführung dieser Massnahmen werden keine Taggelder der IV ausbezahlt.

Die Frühintervention erstreckt sich maximal über eine Dauer von zwölf Monaten ab Einreichung der IV-Anmeldung und endet mit dem Grundsatzentscheid, welcher festhält, ob der Eingliederungsweg gewählt werden soll oder ob die Rentenfrage zu prüfen ist. Der Frühinterventionsprozess wird abgeschlossen mit

  • dem Entscheid bezüglich Massnahmen beruflicher Art,
  • dem Entscheid bezüglich Integrationsmassnahmen,
  • der Mitteilung bezüglich der Prüfung der Rentenfrage oder
  • einer ablehnenden Leistungsverfügung.

Kontakt IV-Stelle

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