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Ausweitung des Erwerbsersatz-Anspruchs auf Härtefälle


Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 16. April 2020 beschlossen, den Anspruch auf Corona-Erwerbsersatz auszuweiten. Eine Entschädigung erhalten neu auch die Selbständigerwerbenden, die nur indirekt von den behördlichen Massnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie betroffen sind, weil sie zwar weiterarbeiten dürfen, aber wegen den Massnahmen weniger oder keine Arbeit mehr haben, wie beispielsweise Taxifahrer. Zudem soll der Anspruch für Eltern, die ihre Kinder mit Beeinträchtigungen zu Hause betreuen müssen, bis zum 20. Altersjahr der Kinder erweitert werden. Weitere Informationen entnehmen Sie der <link https: www.admin.ch gov de start dokumentation medienmitteilungen bundesrat.msg-id-78813.html _blank internal link in current>Medienmitteilung.

Diese Entschädigung ist für Selbständigerwerbende, die nicht direkt von Betriebsschliessungen oder vom Veranstaltungsverbot betroffen sind. Voraussetzung ist, dass ihr AHV-pflichtiges Erwerbseinkommen höher ist als 10 000 Franken, aber 90 000 Franken nicht übersteigt. Die Berechnungsbasis ist das Einkommen, das der aktuellsten (definitiven oder provisorischen) Beitragsverfügung für das Jahr 2019 zugrunde liegt. Der Anspruch entsteht rückwirkend ab dem 1. Tag des Erwerbseinbruchs, frühestens ab dem 17.3.2020, und endet nach zwei Monaten, spätestens aber mit der Aufhebung der Massnahmen zur Bekämpfung der Coronapandemie. 

Sie finden ab Montag, 20. April 2020 ein Formular zur Anmeldung sowie ein Merkblatt auf unserer Website. Bis dahin bitten wir Sie um Geduld. Falls Sie bereits ein Anmeldeformular eingereicht haben, informieren Sie sich bitte ebenfalls ab Montag, 20. April 2020 hier. Wir können Ihnen erst dann mitteilen, ob wir das bereits eingereichte Formular bearbeiten können, oder ob Sie sich nochmals neu anmelden müssen.