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EL-Obergrenze ab 2018 für in einem Heim wohnende Personen


Bei Personen, die Ergänzungsleistungen zur AHV beziehen und in einem Alterspflegeheim oder in einem Spital leben, wird ab 2018 bei der Berechnung ihres Anspruchs auf Ergänzungsleistung zur AHV die Heimtaxe nur noch bis zur festgelegten "EL-Obergrenze" angerechnet.

Die Begrenzung der anrechenbaren Heim- und Spitalkosten (EL-Obergrenze für die Hotel-, Grund- und Betreuungstaxen) tritt auf den 1. Januar 2018 in Kraft.

Die Begrenzung erfolgt gestaffelt:

  • im 2018: auf CHF 200 pro Tag

  • im 2019: auf CHF 190 pro Tag

  • im 2020: auf CHF 180 pro Tag

  • im 2021: auf CHF 170 pro Tag

Die Höhe der Tagestaxe wird (weiterhin) vom Alterspflegeheim (APH) / Spital festgelegt. Wegen der EL-Obergrenze, das heisst der Begrenzung der anrechenbaren Heim- und Spitalkosten, decken die Ergänzungsleistungen zur AHV je nach dem nicht mehr alle Kosten des Aufenthalts.

Eine allfällige Finanzierungslücke ist durch Zusatzbeiträge der Niederlassungs-Gemeinde zu decken. Diese Zusatzbeiträge müssen von der EL-beziehenden Person bei der Niederlassung-Gemeinde beantragt werden. Personen, die schon Ergänzungsleistungen zur AHV beziehen und neu in ein Alterspflegeheim eintreten, können das Formular "Heimeintritt" benutzen oder das Alterspflegeheim beauftragen, den Eintritt mit dem Formular "Mutationsmeldung" zu melden. Personen, die neu Ergänzungsleistungen zur AHV beantragen müssen, verwenden das Formular "Anmeldung zum Bezug von Ergänzungsleistung".

Das Merkblatt: "Ergänzungsleistungen zur AHV/IV (EL): Von der Anmeldung bis zum Entscheid" dient Ihnen als Übersicht über die verschiedenen Konstellationen.