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SVA Basel-Landschaft | Impression

Früherfassungs-Meldung


Mit der Früherfassung wird erreicht, dass die Fachpersonen der Invalidenversicherung möglichst früh mit arbeitsunfähigen Personen und deren Arbeitgebenden in Kontakt treten. Über das Früherfassungsgespräch werden die Weichen gestellt, um einen Arbeitsplatz bei längerer gesundheitsbedingter Betriebsabwesenheit zu erhalten und damit eine Invalidität zu vermeiden. Eine entsprechende Meldung kann erfolgen, wenn während mindestens 30 Tagen eine ununterbrochene Arbeitsunfähigkeit vorlag oder innerhalb eines Jahres wiederholte Kurzabsenzen auftraten. Sind die Absenzen durch eine gesundheitliche Beeinträchtigung begründet, können meldeberechtigte Personen (versicherte Personen selber, im gleichen Haushalt lebende Personen) oder Institutionen (Arbeitgeber, Krankenversicherer etc.) den Fall melden. Dies muss schriftlich bei der IV- Stelle des Wohnsitzkantons der versicherten Person erfolgen und bedarf einer unbedingten Information der betroffenen Person. 

Eine Früherfassungs-Meldung bei der Invalidenversicherung ist unverbindlich und bewirkt keine IV-Anmeldung. Kommt die IV-Stelle jedoch aufgrund der Früherfassung zum Schluss, dass aus gesundheitlichen Gründen ein Arbeitsplatz- bzw. Erwerbsverlust oder eine Invalidität droht, wird sie den/die Betroffene zu einer IV-Anmeldung auffordern.

An dieser Stelle zeigt sich die Möglichkeit des schnellen und vorsorglichen Eingreifens dank der Früherfassung. Daher ist es von enormer Wichtigkeit, mit der IV-Stelle in Kontakt zu treten, sobald sich bei Betroffenen eine längere Arbeitsunfähigkeit abzeichnet.

Weitere Informationen entnehmen finden Sie auf unserer Website hier.