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EL-Obergrenze: zweite Reduktion ab 2019 für in einem Heim wohnende Personen


Seit dem 1. Januar 2018 wird für Personen, die in einem Alterspflegeheim oder Spital leben und Ergänzungsleistungen zur AHV beziehen, die Heimtaxe bis zur neu festgelegten EL-Obergrenze angerechnet. Ab dem 1. Januar 2019 erfolgt die zweite Reduktion. Eine allfällige Finanzierungslücke ist durch Zusatzbeiträge der Niederlassungs-Gemeinde zu decken.

Bei Personen, die Ergänzungsleistungen zur AHV beziehen und in einem Alterspflegeheim oder in einem Spital leben, wird seit 2018 bei der Berechnung des Anspruchs auf Ergänzungsleistung zur AHV die Heimtaxe nur noch bis zur festgelegten "EL-Obergrenze" angerechnet. Der Betrag der anrechenbaren Heim- und Spitalkosten (EL-Obergrenze für die Hotel-, Grund- und Betreuungstaxen) wird ab 1. Januar 2019 auf CHF 190 pro Tag reduziert. Die Höhe der Tagestaxe wird (weiterhin) vom Alterspflegeheim (APH) / Spital festgelegt.

Wegen der EL-Obergrenze, sprich der Begrenzung der anrechenbaren Heim- und Spitalkosten, decken die Ergänzungsleistungen zur AHV je nach dem nicht mehr alle Kosten des Aufenthalts. Die betroffenen Personen werden demnächst schriftlich informiert. Eine allfällige Finanzierungslücke wird durch Zusatzbeiträge der Niederlassungs-Gemeinde gedeckt. Betroffene müssen die Beiträge direkt bei der Gemeinde beantragen.

Ausnahme: Personen, die schon vor dem AHV-Alter Ergänzungsleistungen zur IV bezogen haben: Zusatzbeiträge gehen in diesen Fällen zu Lasten des Kantons.