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Aufschub der AHV-Altersrente


Personen, die Anspruch auf eine ordentliche AHV-Altersrente haben, können den Beginn des Rentenbezugs um mindestens ein Jahr und höchstens fünf Jahre aufschieben. Innerhalb dieser Frist können sie nach freier Wahl die AHV-Altersrente abrufen.

Die aufgeschobene AHV-Altersrente wird um den versicherungstechnischen Gegenwert der nicht bezogenen Leistung erhöht (ein Jahr: + 5.2%, dann stufenweise Erhöhung bis fünf Jahre: + 31.5%).

Der Aufschub ist innert eines Jahres nach Entstehung des ordentlichen Rentenanspruchs (ordentliches AHV-Alter) der AHV-Ausgleichskasse schriftlich mitzuteilen und zwar mit dem Formular "Anmeldung für eine Altersrente (Erstanmeldung)", auf dem die Frage 8.2 "Wollen Sie die Altersrente aufschieben?" mit "Ja" beantwortet werden muss. 

Der Abruf der Altersrente muss wiederum in schriftlicher Form erfolgen. Die Auszahlung der aufgeschobenen Altersrente erfolgt dann ab dem folgenden Monat.

Falls innert der Frist von einem Jahr nach Erreichen des ordentlichen AHV-Alters keine Aufschub-Erklärung eingereicht wurde, wird die AHV-Altersrente nach den allgemeinen Vorschriften festgesetzt und ausbezahlt. Das heisst, ohne Aufschub-Erklärung oder bei verspäteter Erklärung des Rentenaufschubs wird die AHV-Altersrente ab ordentlichem AHV-Alter nachbezahlt (ohne Zuschlag und ohne Verzugszinsen).

Formulare:

-     Anmeldung für eine Altersrente (Erstanmeldung)

-     Abruf der Altersrente (bei aufgeschobenem Rentenbeginn)

 

Merkblatt: Flexibles Rentenalter (3.04)