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Arbeitsversuche

Beim Arbeitsversuch werden versicherte Personen an Unternehmen vermittelt, damit sie als Angestellte ihre Kompetenzen unter Beweis stellen können und der Arbeitgeber während höchstens sechs Monaten die Fähigkeiten des Angestellten testen kann. Der Arbeitgeber ist nicht durch einen Arbeitsvertrag gebunden. Die versicherte Person erhält Taggelder oder bezieht weiter eine Rente.

Die versicherte Person und der Arbeitgeber müssen sich an gewisse Voraussetzungen des Obligationenrechts halten:

  • Sorgfalts- und Treuepflicht (Art. 321a)
  • Rechenschafts- und Herausgabepflicht (Art. 321b)
  • Überstundenarbeit (Art. 321c)
  • Befolgung von Anordnungen und Weisungen (Art. 321d)
  • Haftung des Arbeitnehmers (Art. 321e)
  • Arbeitsgeräte, Material und Auslagen (Art. 327 bis 327c)
  • Schutz der Persönlichkeit des Arbeitnehmers (Art. 328 und 328b)
  • Freizeit und Ferien (Art. 329, 329a und 329c)
  • Übrige Pflichten: Sicherung (Art. 330), Zeugnis (Art. 330a), Informationspflicht (Art. 330b)
  • Rechte auf Erfindungen und Designs (Art. 332)
  • Folgen der Beendigung des Arbeitsverhältnisses: Fälligkeit der Forderungen (Art. 339 Abs. 1) und Rückgabepflichten (Art. 339a) Schädigt eine versicherte Person den Einsatzbetrieb haftet die Invalidenversicherung für den Schaden.

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