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IV-Taggelder

Die IV bezahlt in der Regel Taggelder an jene Versicherten, die in der Eingliederung stehen oder während der Durchführung von Abklärungsmassnahmen.

Taggelder sollen den Lebensunterhalt der Versicherten und ihrer Familien während der Eingliederung sicherstellen. In gewissen Fällen, beispielsweise wenn die versicherte Person durch die Invalidität keine Erwerbseinbusse erleidet oder eine Rente bezieht, kann die IV jedoch kein Taggeld ausrichten.

Anspruch auf Taggelder haben Versicherte erst, wenn sie das 18. Altersjahr vollendet haben. Der Anspruch ist unabhängig von Geschlecht und Zivilstand. Der Anspruch erlischt spätestens am Ende des Monats, in dem der Anspruch auf eine Altersrente entsteht.

Versicherte Personen, die vor Eintritt des Gesundheitsschadens nicht erwerbstätig waren, haben keinen Anspruch auf ein Taggeld. Hingegen erhalten sie eine Entschädigung, wenn ihnen Eingliederungsmassnahmen an mindestens zwei aufeinander folgenden Tagen zugesprochen wurden und ihnen nachweisbar zusätzliche Kosten entstehen für die Betreuung der im gleichen Haushalt lebenden

  • unter 16-jährigen Kinder
  • unter 16-jährigen Pflegekinder
  • Verwandten in auf- oder absteigender Linie
  • Geschwister, welche Anspruch haben auf eine Hilflosenentschädigung der AHV oder IV für mindestens mittlere Hilflosigkeit

Die versicherte Person muss ihren Anspruch auf Taggeld nicht geltend machen. Die IV-Stellen prüfen den Anspruch von Amtes wegen, wenn sie eine Eingliederungsmassnahme zusprechen, die Taggeldleistungen auslösen kann.

Die Berechnung und Auszahlung der IV-Taggelder erfolgen durch die zuständige Ausgleichskasse.

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