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Anspruchsberechtigte Personen

Verschiedene Erwerbstätige in der Landwirtschaft haben Anspruch auf Familienzulagen.

Anspruch auf Familienzulagen in der Landwirtschaft haben:

  • Arbeitnehmende, die in einem landwirtschaftlichen Betrieb gegen Entgelt in unselbständiger Stellung tätig sind (Ausnahmen bei Ehegatten sowie bei Verwandten der Betriebsleitung in auf- und absteigender Linie) und ein Jahreseinkommen erzielen, das höher ist als Fr. 7'050.- (50% der minimalen AHV-Altersrente)
  • selbständigerwerbende Älplerinnen und Älpler, die während mindestens 2 Monaten ununterbrochen eine Alp in selbständiger Stellung bewirtschaften, haben für diese Zeit Anspruch auf Kinderzulagen
  • selbständigerwerbende Landwirte
  • nebenberuflich selbständige Landwirtinnen und Landwirte, die ein jährliches Betriebseinkommen von mindestens Fr. 2'000.- erzielen oder eine landwirtschaftliche Tätigkeit ausüben, die der Haltung einer Grossvieheinheit entspricht
  • hauptberufliche Berufsfischerinnen und Berufsfischer

Im Grundsatz besteht ein Anspruch auf Familienzulagen für alle Kinder, für welche die Bezügerin oder der Bezüger von Familienzulagen aufkommt:

  • eigene Kinder, und zwar unabhängig davon, ob die Eltern verheiratet sind oder nicht oder ob es sich um adoptierte Kinder handelt
  • Stiefkinder, die überwiegend im Haushalt des Stiefelternteils leben oder bis zur Mündigkeit lebten
  • Pflegekinder, die unentgeltlich zur dauernden Pflege und Erziehung aufgenommen worden sind
  • Geschwister und Enkelkinder, für deren Unterhalt die bezugsberechtigte Person überwiegend aufkommt

Je nach Konstellation besteht ein Erst- und ein Zweitanspruch auf Kinder- und Ausbildungszulagen. Das Tool: "Familienzulagen: Erst-Anspruchsberechtigung" gibt Hinweise, wer Erstanspruchsberechtigter ist (Entscheid der zuständigen Familien-ausgleichskasse vorbehalten).

Im Familienzulagenregister können die Familienzulagen gesucht werden, die für ein Kind eingetragen sind.

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