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SVA Basel-Landschaft | Impression

Coronavirus


Stand 06. Juli:

Der Bundesrat hat entschieden, dass ab dem 01.06.2020 Personen die in arbeitgeberähnlicher Stellung aus dem Veranstaltungsbereich (d.h. Personen – Gesellschafter, Mitglieder eines obersten betrieblichen Entscheidungsgremiums - die ein Einkommen als Arbeitnehmende erzielen und einen massgeblichen Einfluss auf die Entscheidungsfindung des Betriebes haben) tätig sind, ebenfalls Anspruch auf Corona-Erwerbsersatz haben. Dazu muss der Lohnausweis 2019 und ein detaillierter Handelsregisterauszug beigelegt werden. 

>> Neues Merkblatt

>> Anmeldung

Mittels der Änderung der Verordnung vom 1. Juli 2020 hat der Bundesrat nun das Anspruchsende für Selbstständigerwerbende, die ihren Betrieb am 27. April 2020, 11. Mai 2020 oder 6. Juni 2020 wieder öffnen durften, vereinheitlicht und den Anspruch generell bis zum 16. September 2020 verlängert. Die Verlängerung erfolgt automatisch (keine erneute Anmeldung nötig). Die technische Lösung für die beiden Entscheide des Bundesrates wird der SVA-BL voraussichtlich in den nächsten 10 Tagen zur Verfügung stehen.

 

Stand 01. Juli:
Neu: Corona-Erwerbsersatz für die Veranstaltungsbranche und Verlängerung Corona-Erwerbsersatz für Selbständigerwerbende

Neu können in ihrer eigenen Firma angestellten Personen im Veranstaltungsbereich, die sich in einer Härtefallsituation befinden, ebenfalls Corona-Erwerbsersatz beanspruchen. Dies hat der Bundesrat an seiner Sitzung vom 1. Juli 2020 beschlossen. Die Einrichtung dieser neuen Leistung wird einige Wochen in Anspruch nehmen. Den Berechtigten wird empfohlen, bis Mitte Juli zu warten, bevor sie ihren Anspruch bei der SVA BL anmelden.

Ausserdem wird der Anspruch der direkt oder indirekt von Massnahmen gegen das Corona-Virus betroffenen Selbständigerwerbenden auf Corona-Erwerbsersatz bis zum 16. September verlängert. Die Betroffenen brauchen keine besonderen Schritte zu unternehmen, die SVA BL nimmt die Auszahlung ihres Corona-Erwerbsersatzes wieder auf.

Wir beliefern Sie an dieser Stelle zeitnah mit neuen Informationen.

>> Zur Medienmitteilung des Bundesrates

 

Stand 19. Juni:
Fristen zur Geltendmachung von Corona-Erwerbsersatz

Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 19. Juni 2020 die «COVID-19-Verordnung Erwerbsausfall» angepasst, um die Fristen zur Geltendmachung des Anspruchs zu präzisieren. Ein Anspruch auf Corona-Erwerbsersatz muss somit bis spätestens 16. September 2020 geltend gemacht werden. Ab diesem Datum können auch keine rückwirkenden Neuberechnungen mehr verlangt werden.

Der Corona-Erwerbsersatz für Eltern, die während der Schulschliessung ihre Kinder betreuen mussten, für Menschen in Quarantäne sowie für selbständig Erwerbstätige ist in der «Covid-19-Verordnung Erwerbsausfall» geregelt. Die Verordnung hat eine Geltungsdauer von sechs Monaten bis zum 16. September 2020. Der Bundesrat hat nun geregelt, dass ab diesem Datum keine neuen Ansprüche - gestützt auf diese Verordnung -  mehr geltend gemacht werden können. Anmeldungen für einen Leistungsbezug müssen daher bis am 16. September 2020 eingereicht werden.

Für die Berechnung des Corona-Erwerbsersatzes von Selbständigerwerbenden stellen die Ausgleichskassen grundsätzlich auf das Einkommen ab, das als Basis für die provisorischen Beitragszahlungen für das Jahr 2019 herangezogen wurde (Akonto-Beiträge für 2019) bzw. auf die aktuellste definitive Beitragsverfügung. Eine rückwirkende Anpassung des bereits verfügten Corona-Erwerbsersatzes, weil inzwischen eine neuere definitive Steuerveranlagung vorliegt, ist nach dem Ende der Geltungsdauer der Verordnung am 16. September 2020 ausgeschlossen.  

Stand 06. Juni, 14 Uhr:
Verlängerung des Corona-Erwerbsersatzes nach Ende des Lock-Downs

Der Bundesrat hat am 16. April und 29. April 2020 jeweils eine phasenweise Lockerung der Covid-19-Schutz-Massnahmen beschlossen. Gewisse Betriebe dürfen seither ihre Tätigkeit wieder vollständig ausüben / wiederaufnehmen - darunter viele Selbständige, welche bislang der angeordneten Betriebsschliessung unterstellt waren.


Selbständigerwerbende mit weniger Kapazitäten:

Ein Teil dieser Betriebe darf ihre Aktivitäten bereits seit dem 27. April wieder ausüben, andere dürfen dies seit dem 11. Mai 2020. Viele Selbständigerwerbende können bei der Wiedereröffnung ihr Geschäft noch nicht mit voller Kapazität betreiben, weil sie z.B. aufgrund der weiterhin geltenden Hygiene- und Abstandsvorgaben sowie der umzusetzenden Schutzkonzepte (Branchenkonzept oder Vorgaben des Bundesamts für Gesundheit (BAG) und des Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco)) weniger Kunden bedienen können. Der Bundesrat hat für diese Fälle eine Übergangsregelung bezüglich der Ausrichtung des Corona-Erwerbersatzes festgelegt. Diese Regelung sieht vor, dass der Anspruch auf den Corona-Erwerbsersatz nicht am Tag der offiziell vom Bund zulässigen Wiedereröffnung (27. April oder 11. Mai) wegfällt, sondern automatisch bis zum 16. Mai 2020 weiter ausgerichtet wird. Per diesem Datum endet der Entschädigungsanspruch aufgrund Betriebsschliessungen aber definitiv.


Selbständigerwerbende, die ihren Betrieb weiterhin geschlossen haben müssen:

Wenn Selbständigerwerbende ihren Betrieb nicht öffnen dürfen, weil kein Schutzkonzept eingehalten werden kann, besteht weiterhin Anspruch auf den Corona-Erwerbsersatz. Eine Weiterausrichtung der Entschädigung nach dem 16. Mai 2020 für diese Fälle wird jedoch nur vorgenommen, wenn sich die betroffene Person bei der Ausgleichskasse schriftlich oder elektronisch (mittels QR-Code auf der Covid-Abrechnung oder E-Mail an eotg@sva-bl.ch) meldet und eine Erklärung vorlegt, dass der Betrieb aufgrund des fehlenden oder unzureichenden Schutzkonzeptes weiterhin geschlossen bleiben muss.

Der Meldung müssen folgende Informationen beigelegt werden:

- Name, Vorname
- Versichertennummer
- Art des Betriebes
- Bestätigung der Betriebsschliessung und des fehlenden, ungenügenden Schutzkonzeptes (Selbstdeklaration)

Selbstständigerwerbende, deren Betrieb auch nach dem 11. Mai wegen der behördlichen Anordnungen geschlossen bleiben muss, haben weiterhin Anspruch. Hier reicht eine schriftliche oder elektronische Erklärung.

Corona-Erwerbsersatz: Kurz und bündig im Video erklärt

>> Für Selbständigerwerbende 
>> Für Personen in Quarantäne
>> Für Eltern

Anmeldeformulare und wichtige Dokumente

Für Selbständigerwerbende: >> Onlineanmeldung für den Corona Erwerbsersatz
Für Mitglieder (Arbeitgebende):   >> Onlineanmeldung für den Corona Erwerbsersatz
Für Arbeitnehmende: >> Onlineanmeldung für den Corona Erwerbsersatz
Für Übrige (Formular zum Ausdrucken): >> Anmeldung für den Corona Erwerbsersatz  

>> Antworten auf häufige Fragen beim Ausfüllen der Formulare

>> Merkblatt 6.03 - Corona Erwerbsersatzentschädigung

>> Zu den FAQs des BSV