Erwerbsersatz für Corona (CE)

Verlängerung Corona-Erwerbsersatz ab 17.09.2020

Am Freitag, 25. September 2020 haben die Eidgenössischen Räte das COVID-19-Gesetz gutgeheissen. Das COVID-19-Gesetz löst die bisherigen bis 16. September 2020 gültigen bundesrätlichen Verordnungen ab. Der Bundesrat hat an der Sitzung vom 4. November 2020 den Begünstigtenkreis der Corona-Erwerbsersatzentschädigung rückwirkend auf den 17. September 2020 bis 30.06.2021 erweitert.

Bei untenstehenden Fällen kann ab sofort eine Anmeldung eingereicht werden - auch rückwirkend:

  • Quarantänefälle 
  • Erwerbsausfall bei Wegfall der Kinderbetreuung (Klassen- und Schulschliessungen, Kita-Schliessungen u.ä.)
  • Erwerbsausfälle für Selbständigerwerbende, deren Veranstaltungen nicht von einer kantonalen Behörde genehmigt wurde oder aber wegen Massnahmen auf Bundesebene nicht stattfinden kann
  • Betriebe von Selbständigerwerbenden, die aufgrund kantonaler Massnahmen oder von solchen auf Bundesebene geschlossen wurden.
  • Personen in arbeitgeberähnlicher Stellung, die ihren Betrieb aufgrund kantonaler Massnahmen oder von solchen auf Bundesebene schliessen müssen und dadurch einen Erwerbsausfall erleiden
  • Personen in arbeitgeberähnlicher Stellung, deren Veranstaltung infolge eines geltenden Veranstaltungsverbots nicht stattfinden kann, sofern ein Erwerbsausfall vorliegt
  • Personen in arbeitgeberähnlicher Stellung, welche durch ein geltendes Veranstaltungsverbot oder deren Nichtgenehmigung durch Bund oder Kanton Dienstleistungen und Aufträge für und an der Veranstaltung nicht haben erbringen können. Dazu gehören beispielsweise Lieferanten, Messebauer, Licht- und Tontechniker, Zeltbauer.
  • Selbstständigerwerbende und Personen in arbeitgeberähnlicher Stellung, die aufgrund der beschlossenen Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus eine Umsatzeinbusse von mindestens 55% im Vergleich zu den Jahren 2015-2019 erfahren und dadurch einen Erwerbsausfall erleiden und die im Jahr 2019 ein AHV-pflichtiges Erwerbseinkommen von mindestens CHF 10'000 erzielt haben

Neue Ausnahmeregelung für Quarantänefälle - per sofort

Das Bundesamt für Sozialversicherungen hat am 29. Oktober 2020 mitgeteilt, dass ab sofort bis voraussichtlich Ende Dezember folgende Ausnahmeregelung für die Beantragung der Corona-Erwerbsersatzleistung für Quarantäne-Fälle gilt:

Bis anhin war das Vorliegen eines ärztlichen oder behördlichen Attests ein Teil der Anspruchsvoraussetzungen für den Corona-Erwerbsersatz infolge Quarantäne. Die Erbringung dieser Nachweise dürfte in naher Zukunft immer schwieriger werden. Kann dieser Nachweis nicht erbracht werden, weil die Kantonsärzte keine Quarantäneanordnungen mehr ausstellen können, so kann ausnahmsweise eine schriftliche Selbstdeklaration der anspruchsberechtigten Person eingereicht werden. Die anspruchsberechtigte Person hat jedoch zu begründen, weshalb der Nachweis nicht erbracht werden kann. Dies gilt auch für Meldungen, welche über den Arbeitgeber erfolgen.

Kontakt CE

061 425 23 55

Folgende Ansprüche können seit 23.11.2020 angemeldet werden :

  • Personen in arbeitgeberähnlicher Stellung, die ihren Betrieb aufgrund kantonaler Massnahmen oder von solchen auf Bundesebene schliessen müssen und dadurch einen Erwerbsausfall erleiden
  • Personen in arbeitgeberähnlicher Stellung, deren Veranstaltung infolge eines geltenden Veranstaltungsverbots nicht stattfinden kann, sofern ein Erwerbsausfall vorliegt
  • Selbstständigerwerbende und Personen in arbeitgeberähnlicher Stellung, die aufgrund der beschlossenen Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus eine Umsatzeinbusse von mindestens 55% im Vergleich zu den Jahren 2015-2019 erfahren und dadurch einen Erwerbsausfall erleiden und die im Jahr 2019 ein AHV-pflichtiges Erwerbseinkommen von mindestens CHF 10'000.- erzielt haben.

Bitte beachten sie, dass die Ansprüche zwar angemeldet werden können, dass die Verarbeitung aber aus technischen Gründen voraussichtlich erst ab Mitte Dezember 2020 möglich sein wird. Wir bitten Sie um Geduld.