Entschädigung für besonders gefährdete Personen

Besonders gefährdete Personen können Anspruch auf eine Corona-Erwerbsersatzentschädigung haben, wenn sie ihre Erwerbs­tätigkeit unter­brechen müssen.

Arbeitnehmende wie auch Selbständigerwerbende oder Personen in arbeitgeberähnlicher Stellung, die zu den besonders gefährdeten Personen gehören, haben Anspruch auf Entschädigung, sofern sie Ihre Erwerbstätigkeit nicht oder nur teilweise von zu Hause aus ausüben können und dadurch einen Erwerbsunterbruch erleiden.

Wir benötigen ein ärztliches Attest, das Ihre Zugehörigkeit zur Gruppe der besonders gefährdeten Personen gemäss Anhang 7 der Covid-19-Verordnung 3 belegt.

Ausserdem müssen Sie:

  • obligatorisch bei der AHV versichert sein (also in der Schweiz wohnen oder in der Schweiz erwerbstätig sein); und
  • einer unselbständigen oder selbständigen Erwerbstätigkeit nachgehen.

Besonders gefährdete Personen, die selbstständig erwerbstätig sind, haben im Formular anzugeben, weshalb die Arbeit nicht von zu Hause aus verrichtet werden kann.

Am 25. August hat der Bundesrat die Massnahmen zum Schutz von besonders gefährdeten Personen verlängert. Somit verlängert sich für diese Personen auch der Anspruch auf Corona Erwerbsersatzentschädigung bis zum 30. September 2021.