Entschädigung aufgrund einer Quarantäne

Ein Anspruch auf die Corona-Entschädigung besteht nur, wenn die Quarantäne aufgrund eines Kontakts mit einer positiv getesteten Person angeordnet wurde.

Bei einem Erwerbsunterbruch aufgrund ärztlich angeordneter Quarantäne haben Sie Anspruch auf Entschädigung für den Erwerbs­ausfall. Der Anspruch besteht allerdings nur für Personen, die mit einer positiv getesteten Person oder einem Verdachts­fall in Kontakt getreten sind. Wenn Sie selber am Virus erkrankt sind, besteht kein Anspruch.

 

Aufgrund der vom Bundesrat am 27. Januar 2021 getroffenen Entscheide ist folgende Änderung per 8. Februar 2021 in Kraft getreten:

  • Quarantänefälle:

Gemäss der Covid-19-Verordnung "Besondere Lage" dauert die Quarantäne zehn Tage. Die verordnete Quarantänemassnahme kann durch die Kantonsärztin oder den Kantonsarzt frühestens am siebten Tag nach dem letzten Kontakt mit der infizierten Person aufgehoben werden, sofern die anspruchsberechtigte Person einen Corona-Test durchführen lässt und dieser negativ ausfällt.

Aufgrund dieser Änderung der Quarantäne-Regelung wird ab dem 8. Februar 2021 die Corona-Erwerbsersatzentschädigung infolge Quarantäne in allen Fällen auf maximal sieben statt wie bisher zehn Taggelder begrenzt.

Die Kosten für einen Antigen-Schnelltest oder einen PCR-Test, welchen man durchführt um eine Kontaktquarantäne vorzeitig zu beenden, werden vom Bund übernommen. Diese Änderung ist am 15. März 2021 in Kraft getreten.