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Hilflosenentschädigung der AHV

Zusätzlich zur AHV-Rente kann eine Hilflosenentschädigung bezogen werden.

In der Schweiz wohnende Personen, die eine Altersrente oder Ergänzungsleistungen beziehen, können eine Hilflosenentschädigung der AHV geltend machen, wenn:

  • sie in leichtem (nur für Zuhause wohnende Personen), mittelschwerem oder schwerem Grad hilflos sind
  • die Hilflosigkeit ununterbrochen mindestens ein Jahr gedauert hat
  • kein Anspruch auf eine Hilflosenentschädigung der obligatorischen Unfallversicherung oder der Militärversicherung besteht

Hilflos ist, wer für alltägliche Lebensverrichtungen (Ankleiden, Körperpflege, Essen, usw.) dauernd auf die Hilfe Dritter angewiesen ist, dauernder Pflege oder persönlicher Überwachung bedarf.

Wurde bereits vor dem Erreichen des Rentenalters eine Hilflosenentschädigung der IV bezogen, wird diese in der AHV in gleicher Höhe weiter ausgerichtet.

Die Entschädigung beträgt bei einer Hilflosigkeit:

  • leichten Grades:    Fr. 235.- pro Monat (nur für Zuhause wohnende Personen)
  • mittleren Grades:  Fr. 588.- pro Monat
  • schweren Grades:  Fr. 940.- pro Monat

Die Hilflosenentschädigung ist von Einkommen und Vermögen unabhängig.
Der Anspruch muss mit dem Formular bei derjenigen Ausgleichskasse angemeldet werden, welche die Alters- oder Hinterlassenenrente ausbezahlt.

Wenn:

  • sie in leichtem (nur für Zuhause wohnende Personen), mittelschwerem oder schwerem Grad hilflos sind
  • die Hilflosigkeit ununterbrochen mindestens ein Jahr gedauert hat
  • kein Anspruch auf eine Hilflosenentschädigung der obligatorischen Unfallversicherung oder der Militärversicherung besteht

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